Leber und Gastrointestinaltrakt - Fallorientierte Einführung in die klinische Medizin

From Fachschaft Medizin Göttingen

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Bibliografie
Bild:leberundgi.jpg
Buchname: Leber und Gastrointestinaltrakt

Fallorientierte Einführung in die klinische Medizin

Auflage: 1. Auflage (2009)
Autoren: Bernd Balletshofer, Claus D. Claussen,

Hans-Ulrich Häring, Ulrich M. Lauer (Hrsg.)

Verlag: Georg Thieme Verlag
Anschaffungspreis: 29,95€
Seitenzahl: 210
ISBN: 9783131471017
Sonstiges: Kartoniert

Detailseite des Verlags


Eine fallorientierte Einführung in die klinische Medizin? Anhand von neun Fällen aus dem Bereich des der Gastroenterologie führen die Autoren durch die einzelnen Erkrankungen:

  • Hepatitis C
  • Leberzirrhose
  • Choledocholithiasis
  • GI-Blutung
  • Ösophaguskarzinom
  • Kolonkarzinom
  • Akute Diarrhoe
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • Akute Pankreatitis

Die einzelnen Kapitel beginnen mit den Worten des Patienten auf die Frage: "Was führt Sie zu mir?", danach kann sich der Leser dann weitere Fragen zur Anamnese überlegen und auf der nächsten Seite die Antwort des Patienten und den Hintergrund, also warum die Frage wichig ist nachlesen. Dieses Konzept des 1. Denken, 2. Lesen zieht sich durch den Rest des Falls über einzelne Bereiche wie körperliche Untersuchung, Labordiagnostik, bei einigen Fällen auch Vorstellung beim OA, Apparative Diagnostik.

Ergänzend bietet das Buch viele Merkkästen und Algorithmen, aber auch sonografische, histologische und gastroskopische Abbildungen. Steckbriefe der einzelnen Erkrankungen runden die Kapitel ab. Seinen Wert entfaltet das Buch aber nur, wenn man sich darauf einlässt, es als Arbeitsheft zu benutzen. Man muss sich also mit dem Fall zu beschäftigen und dadurch problemorientiert lernen (POL). Wer nur schnell weiterblättert um die Lösung zu erfahren wird natürlich fündig werden, trotzdem bleibt der wahre Wert dann ungenutzt.

Gelungene Anleitung zum Selbststudium, die Ihren Preis durchaus Wert ist. Auch zum diskutieren in Lerngruppen gut geeignet. Gut gefallen hat mir besonders, dass keine Kolibris der Gastroenterologie verwendet werden. Was häufig ist, ist auch hier häufig, ohne das ausgefallenere Erkrankungen differntialdiagnostisch unberücksichtigt bleiben würde. Ich habe es zur Vorbereitung auf mein Innere-Tertial genutzt und kann es nur empfehlen!


Arne Blecken

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